
Nachdem ich im vergangenen Jahr viel Freude mit der Pilot-RC F-16 hatte, wurde schnell klar, dass der Jet für meinen Flugstil etwas mehr Leistung vertragen könnte. Auf der Prowing bot sich dann die perfekte Gelegenheit: Ich konnte die JetCat P350Pro in Empfang nehmen, und Tony von Pilot-RC brachte mir zusätzlich passgenaue Beuteltanks mit.
Kaum von der Messe zurück, habe ich mich direkt an den Umbau der F-16 gemacht.
Da die P350 im Vergleich zur P250 naturgemäß mehr Luft benötigt, habe ich vorsorglich einige „Cheater Holes“ konstruiert und aus CFK-verstärktem Kunststoff gedruckt. Diese wurden sowohl oben im Deckel als auch unten im Rumpf sauber eingeklebt. Optisch fügt sich das Ganze hervorragend ins Gesamtbild ein – fast so, als wäre es von Anfang an genau so vorgesehen gewesen.
Mit der JetCat P250 und installiertem Smoke-Equipment (ohne SmokeÖl) lag das Abfluggewicht zuvor bei 24,7 kg. Allein die Kevlartanks für Kerosin und Smoke inklusive Schläuchen, dem Hoppertank und die Smokepumpe brachten zusammen rund 950 g auf die Waage – Gewicht, das ich nun größtenteils eingespart habe. Dadurch ist das neue Setup mit der P350 und Beuteltank, ganz ohne Smoke-System, nahezu gleich schwer wie zuvor – bietet aber rund 10 kg zusätzlichen Schub. Ich würde sagen: Ziel erreicht.
Inzwischen hat das Modell vier Flüge absolviert. Glücklicherweise hat Dennis vom HMSV Vaihingen am Wochenende ein Video bei ihnen am Platz aufgenommen. Schaut es euch gerne an – ich bin mit der Maschine jetzt mehr als zufrieden 😁

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